Notariat HafenCity
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Eigentumsübergang

Erst wenn der Kaufpreis vollständig gezahlt ist, wird der Notar den Antrag auf Umschreibung des Eigentums zum Grundbuch einreichen.

Für den Verkäufer bedeutet dies die Sicherheit, dass er sein Eigentum erst verliert, wenn er den ver­ein­bar­ten Kaufpreis erhalten hat. Der Notar stellt durch diese Vertragsgestaltung sicher, dass auch der Verkäufer keine ungesicherte Vorleistung erbringt.

Der Übergang des Eigentums auf den Käufer hängt regelmäßig von weiteren Voraussetzungen ab. Ins­be­son­de­re muss der Notar dem Grundbuchamt die sogenannte Un­bedenk­lich­keits­be­­schei­ni­gung¹ des Finanzamtes mit vorlegen. Diese wird erst erteilt, wenn die Grund­erwerb­steuer² bezahlt wurde.


 


¹Unbedenklichkeitsbescheinigung

Die Umschreibung des Eigentums an einem Grundstück auf den Käufer setzt die Vorlage der Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung voraus. Diese wird durch das Finanzamt nach Zahlung der Grunderwerbsteuer ausgestellt und dem Notar zugeschickt.

²Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer fällt – von Ausnahmen abgesehen – bei der Veräußerung von Grundstücken an, derzeit i.H.v. 3,5% – 5,0%. Sie bezieht sich nicht auf bewegliche Sachen. 

 


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